Mobbing und Diskriminierung am Arbeitsplatz – Teil 1

Erkennungskriterien und vorbeugende Maßnahmen

„Mobbing? Gibt’s bei uns nicht!“ Dieses Bild, das häufig über die eigene Firma existiert, ist leider regelmäßig falsch. Aus dem Mobbing-Report geht hervor, dass mehr als eine Million Menschen in Deutschland unter Mobbing leiden. Definiert hat es das Bundesarbeitsgericht in einem Urteil Mobbing als das „systematische Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte“. Typische Mobbinghandlungen sind – allein oder in Kombination – die Verbreitung falscher Gerüchte, die Zuweisung sinnloser Arbeitsaufgaben, Gewaltandrohungen, soziale Isolation oder ständige Kritik an der Arbeit. Im Seminar „Mobbing und Diskriminierung am Arbeitsplatz – Teil 1“ lernen die Teilnehmer, woran man Mobbing erkennt, was es mit Betroffenen macht und welche Handlungsmöglichkeiten Interessensvertreter bei Mobbing haben.

Definition des Begriffs Mobbing

Ursachen von Mobbing

  • Mängel in der Organisation der Arbeit
  • Das Führungsverhalten der Vorgesetzten
  • Die besondere soziale Stellung der Betroffenen
  • Das moralische Niveau des Einzelnen

Die Auswirkung für die betroffenen Mitarbeiter

  • Krankheit und Arbeitsunfähigkeit
  • Ausgrenzung
  • Wirtschaftliche Folgen für das Unternehmen und die Betroffenen
  • Kosten durch den Arbeitsausfall

Erkennungskriterien

  • Woran kann der Betriebsrat Mobbing erkennen?
  • Hinweise im Betrieb
  • Hinweise bei Betroffenen

Vorbeugende Maßnahmen für den Betrieb

  • Information und Aufklärung
  • Teambildung und Schulung
  • Rollenspiele anhand definierter Personen- und Situationsbeschreibungen

Rechtliche Aspekte zum Thema Mobbing

  • Das Beschwerdeverfahren nach §§ 84, 85 BetrVG
  • Das Einigungsstellenverfahren
  • Betriebsvereinbarungen zum Thema Mobbing
  • Strafrechtliche Aspekte des Mobbings

Kenntnisse nach Abschluss des Seminars

  • Ursachen von Mobbing, insbesondere die betrieblichen Faktoren
  • Sozialpsychologische Faktoren der Konflikteskalation
  • Voraussetzungen für das Erarbeiten von Strategien zur Bewältigung einer akuten Mobbingsituation im Betrieb
  • Rechtliche Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats
  • Betriebsverfassungsrechtliches Beschwerdeverfahren
512 Mobbing 1 Pb

Seminarfakten

Mo. 15:00 – Fr. 12:30 Uhr
max. Teilnehmer: ca. 16
§ 37 Abs. 6 BetrVG,
§ 179 Abs. 4 S. 3 SGB IX,
§ 54 Abs. 1 i.V.m. § 46 Abs. 1 BPersVG bzw. das entsprechende LPersVG

Zu den Terminen
mit Kollegenrabatt ab 1490,- €
1. Teilnehmer
1590,- €
2. Teilnehmer
1540,- €
Weitere Teilnehmer
1490,- €
Seminargebühren zzgl. Hotelkosten und MwSt.
Weitere Teilnehmer können im Warenkorb hinzugefügt werden

Übrigens

Der Betriebsrat darf eine Schulung zum Thema Mobbing für erforderlich halten, wenn im Betrieb Konfliktlagen bestehen, aus denen sich Mobbing entwickeln kann. Ein konkreter betriebsbezogener Anlass kann gegeben sein, wenn der Betriebsrat aufgrund ihm bekanntgewordener Konflikte in Erwägung zieht, dem Arbeitgeber den Abschluss einer Betriebsvereinbarung zur Mobbingprävention vorzuschlagen, um der Entstehung von Mobbing entgegenzuwirken (BAG v. 14.01.2015 – 7 ABR 95/12).


Zu empfehlen für

  • Betriebsratsmitglieder
  • Personalratsmitglieder
  • Vertrauensperson der Schwerbehinderten und ihre Stellvertreter

Formulare & Musterschreiben

Unverbindliche Reservierung
Verbindliche Seminaranmeldung
Ordnungsgemäße Ladung zur Betriebsratssitzung
Betriebsratsbeschluss zur Schulungsteilnahme
Mitteilung an die Geschäftsleitung zur Schulungsteilnahme

Termine 2024

Datum

Ort

Kennung

September

  • 16.09. - 20.09.2024

    Köln

    3820/2024

    Hotel Stadtpalais

    Behindertenfreundlich
    Zentrumsnähe
    Sportangebot
    Wellnessangebot

    Das Hotel Stadtpalais liegt nur 500 m vom Bahnhof Köln-Deutz entfernt, direkt gegenüber der LANXESS arena. In den denkmalgeschützten Gemäuern des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Bades ist ein modernes Stadthotel mit persönlicher Atmosphäre und gehobenem Komfort entstanden. Das Hotel verfügt über großzügige und lichtdurchflutete Tagungsräume, die mit neuester Technik ausgestattet sind. Nach Seminarende besteht die Möglichkeit, die Sauna oder den Fitnessbereich des Hotels zu nutzen. Zum Austausch mit Kolleginnen und Kollegen bietet sich ein Besuch von „Bio‘s Bar“ an. In der nach Alfred Biolek benannten Bar, sind viele Relikte aus seiner langjährigen Fernsehkarriere zu bestaunen. Vom Hotel aus lohnt sich ein Spaziergang zum Rheinboulevard oder über die Hohenzollernbrücke zum Kölner Dom.

November

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