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Neue Aufgaben
für den BR!

Das neue Entgelttransparenzgesetz

Schaffung von Entgeltgleichheit als Aufgabe des Betriebsrats

Seminarfakten
Dauer
Mo. 15:00 – Fr. 12:30 Uhr
Teilnehmer
ca. 18
Anspruchsgrundlage
§ 37 Abs. 6 BetrVG
§ 179 Abs. 4 S. 3 SGB IX
Preise
Ab 1190,- € mit Kollegenrabatt
1. Teilnehmer
1390,- €
2. Teilnehmer
1290,- €
weitere Teilnehmer
1190,- €
Seminargebühren zuzüglich Hotelkosten und MwSt.
Aus dem Programm
Ziele des neuen Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG)

Transparenz bei Gehältern zwischen Männern und Frauen / Schließen der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen / Wann liegt gleiche oder gleichwertige Arbeit vor? / Wann liegt eine geschlechtsbezogene Benachteiligung vor? / Verbot der Benachteiligung nach dem EntgTranspG und dem AGG / Anforderungen an ein benachteiligungsfreies Entgeltsystem

Der Auskunftsanspruch der Beschäftigten

Voraussetzungen für den Auskunftsanspruch / Umfang und Inhalt des Auskunftsanspruchs der Beschäftigten / Wer gehört zur Vergleichsgruppe? / Welche Auskünfte müssen den Beschäftigten erteilt werden? / Was gehört alles zum Arbeitsentgelt? / Erfüllung der Auskunftspflicht durch den BR / Wann erfolgt die Erfüllung der Auskunftspflicht durch den Arbeitgeber? / Rechtsfolgen der Verletzung der Auskunftspflicht / Neuregelung des Einsichtsrechts in die Entgeltlisten

Überprüfung der Entgeltgleichheit: Berichterstattung

Überprüfung bei Arbeitgebern mit mehr als 500 Beschäftigten / Freiwilligkeit der Überprüfung / Anforderungen an die Berichtspflicht

Was können die Beschäftigten mit den Auskünften anfangen

Bedeutung des Medians für die Beweisregel des § 22 AGG / Beweislastregeln des BAG für Benachteiligungen / Beweislastregeln des EuGH im Zusammenhang mit Entgeltdiskriminierung / Wie können die aufgrund des EntgTranspG gewonnenen Angaben genutzt werden?

Der allgemeine Gleichbehandlungsgrundsatz als Schutz vor Benachteiligungen

Was besagt der allgemeine Gleichbehandlungsgrundsatz? / Reichweite des Gleichbehandlungsgrundsatzes / Wann kann eine Ungleichbehandlung gerechtfertigt sein?

Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats nach § 87 Abs. 1 Nr. 10 BetrVG

Umfang des Mitbestimmungsrechts bei Fragen der Entgeltgerechtigkeit / Welche Entgeltbestandteile unterliegen der Mitbestimmung? / Wie kann der Betriebsrat Entgeltgerechtigkeit konkret umsetzen? / Wahrung der betrieblichen Lohngerechtigkeit / Festlegung von Verteilungskriterien

Kenntnisse nach Abschluss des Seminars  
  • Ziele des Entgelttransparenzgesetzes
  • Auskunftsanspruch des Arbeitnehmers und Aufgaben des Betriebsrats
  • Anspruch des Betriebsrats auf Einsichtnahme in die Entgeltlisten
  • Auskünfte zur Durchsetzung gleicher Vergütung
  • Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats bei der betrieblichen Lohngestaltung
Zu empfehlen für 

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensperson der Schwerbehinderten und ihr Stellvertreter 

Termine und Hotelinfos

Termin
Ort
Kennung
25.03. - 29.03.2019
Preise öffnen/schließen
1316 / 2019
26.08. - 30.08.2019
Preise öffnen/schließen
3509 / 2019
Hinweis
So kann das neue Entgelttransparenzgesetz für die Durchsetzung der Entgeltgerechtigkeit genutzt werden!

Zum 06.07.2017 ist das Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen (EntgTranspG) in Kraft getreten. Das Gesetz dient dem Ziel, Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen herzustellen.

Worum geht es?

In Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten bei demselben Arbeitgeber haben Beschäftigte gegenüber dem Betriebsrat einen Auskunftsanspruch auf das durchschnittliche monatliche Bruttoentgelt einer Vergleichsgruppe (§ 12 Abs. 1 EntgTranspG).

  • Wir erklären Ihnen, wie der Betriebsrat seiner Auskunftspflicht nachkommen kann und wann der Arbeitgeber die Pflicht übernehmen kann und muss.

Das neue Einsichtsrecht in die Entgeltlisten

Die Auskunftspflicht des Arbeitgebers hat zur Folge, dass der Betriebsrat ein entsprechend erweitertes Einsichtsrecht in die Entgeltlisten hat (§ 13 Abs. 2 und 3 EntgTranspG).

  • Die Entgeltlisten müssen so gestaltet sein, dass der Betriebsausschuss das erfragte Vergleichsentgelt tatsächlich ermitteln kann.
  • Der Betriebsrat benötigt dafür eine auf Vollzeitäquivalente hochgerechnete und nach Entgelthöhe sortierte Auflistung, mit der er den Median des durchschnittlichen monatlichen Bruttogehalts errechnen kann
  • Wie das genau zu geschehen hat, erklären wir Ihnen auf unserem Seminar!

Was gehört zum Auskunftsanspruch?

Für die Erfüllung des Auskunftsverlangens muss geklärt werden, was Gegenstand des Auskunftsverlangens ist.

  • Wir erklären Ihnen, wie das Entgelt zusammengesetzt ist, wie sich die Vergleichsgruppe bildet und wie das durchschnittliche monatliche Bruttogehalt des anderen Geschlechts ermittelt wird.
  • Wir erklären Ihnen, was es für die Erfüllung des Auskunftsanspruchs bedeutet, ob der Arbeitgeber tarifgebunden oder tarifanwendend ist oder nicht.

Wie kann der Auskunftsanspruch genutzt werden?

Für die Praxis ist relevant, was die Beschäftigten und der Betriebsrat mit den erteilten Auskünften anfangen können.

  • Wir erklären Ihnen, inwieweit die erteilten Auskünfte als Beweis für das Vorliegen von geschlechtsbezogenen Benachteiligungen genutzt werden können
  • Wir erklären Ihnen, wie der Betriebsrat seine Mitbestimmungsrechte zur Umsetzung „gerechter“ Vergütung nutzen kann!
Standorttipps
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