Betriebliche Altersversorgung
Rechte, Pflichten, Perspektiven für Betriebsräte
Im Seminar „Betriebliche Altersversorgung“ erhalten Betriebsräte einen ausführlichen Überblick über die rechtlichen Grundlagen, Zusagearten und Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Ziel ist es, Betriebsräte zu befähigen, ihre Mitbestimmungsrechte praxisgerecht und rechtssicher wahrzunehmen – von der Prüfung bestehender Versorgungsordnungen bis zur Entwicklung eigener Gestaltungsmodelle. Besonderes Augenmerk liegt auf aktuellen Entwicklungen wie dem zweiten Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG II), dem Sozialpartnermodell und Opting-Out-Systemen. Anhand konkreter Praxisbeispiele werden Handlungsmöglichkeiten auch für kleinere Betriebe ohne Tarifbindung aufgezeigt.
Grundlagen der Altersversorgung im Überblick
- Drei Säulen der Altersvorsorge: gesetzlich – betrieblich – privat
- Ziele und Funktionen der bAV aus sozialpolitischer und betrieblicher Sicht
Das Betriebsrentengesetz (BetrAVG) verstehen
- Struktur und zentrale Begriffe im BetrAVG
- Schutzrechte der Arbeitnehmer (Insolvenzsicherung, Informationspflichten)
Zusagearten der bAV – Unterschiede und Praxisrelevanz
- Leistungszusage (LZ)
- Beitragsorientierte Leistungszusage (boLZ)
- Beitragszusage mit Mindestleistung (BZML)
- Reine Beitragszusage (rBZ – nur im Sozialpartnermodell)
Die fünf Durchführungswege im Detail
- Direktzusage (DZ)
- Unterstützungskasse (UK)
- Direktversicherung (DV)
- Pensionskasse (PK)
- Pensionsfonds (PF)
Beteiligungsrechte des Betriebsrats bei der bAV
- Mitbestimmung bei Sozialeinrichtungen (§ 87 Abs. 1 Nr. 8 BetrVG)
- Mitbestimmung bei Entgeltumwandlung (§ 87 Abs. 1 Nr. 10 BetrVG)
- Beteiligung bei Einführung, Änderung und Auswahl von Durchführungswegen
Rechtsprechung und Grundsätze zur Gleichbehandlung
- Differenzierungsverbote (z. B. nach Status, Alter, Geschlecht)
- Gleichbehandlungsgrundsatz und Tarifvorrang
Prüfung und Gestaltung einer Versorgungsordnung
- Inhaltliche Mindestanforderungen
- Wahlrechte, Informationspflichten, Dokumentation
- Beispielhafte Prüfcheckliste für Gremien
Reformen durch das 2. Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG II)
- Ziele und Kerninhalte der Reform
- Erweiterte Fördermöglichkeiten für Geringverdiener
- Verpflichtender Arbeitgeberzuschuss bei Entgeltumwandlung
Opting-Out-Modelle und ihre Bewertung
- Was ist ein Opting-Out-Modell?
- Vorteile und Risiken für Beschäftigte
Sozialpartnermodell (SPM) und die Reine Beitragszusage
- Reine Beitragszusage: Paradigmenwechsel ohne Leistungsgarantie
- Tarifbindung und Rolle der Sozialpartner
- Kritische Einordnung aus Sicht des Betriebsrats
Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats – auch ohne Tarifbindung
- Strategien für Gremien in tariflosen Betrieben
- Nutzung von Initiativrechten zur Einführung einer bAV
Kenntnisse nach Abschluss des Seminars:
- Rechtliche und systematischen Grundlagen der bAV
- Zusagearten und Durchführungswege kennen und unterscheiden
- Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats – Handlungsmöglichkeiten nutzen
- Versorgungsordnungen prüfen und neue Regelungen als Gremium mitgestalten
- Überblick über gesetzliche Reformen und neue Modelle (Opting-Out und Sozialpartnermodell)
Seminar
Im Seminar „Betriebliche Altersversorgung“ erhalten Betriebsräte einen ausführlichen Überblick über die rechtlichen Grundlagen, Zusagearten und Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Ziel ist es, Betriebsräte zu befähigen, ihre Mitbestimmungsrechte praxisgerecht und rechtssicher wahrzunehmen – von der Prüfung bestehender Versorgungsordnungen bis zur Entwicklung eigener Gestaltungsmodelle. Besonderes Augenmerk liegt auf aktuellen Entwicklungen wie dem zweiten Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG II), dem Sozialpartnermodell und Opting-Out-Systemen. Anhand konkreter Praxisbeispiele werden Handlungsmöglichkeiten auch für kleinere Betriebe ohne Tarifbindung aufgezeigt.
Grundlagen der Altersversorgung im Überblick
- Drei Säulen der Altersvorsorge: gesetzlich – betrieblich – privat
- Ziele und Funktionen der bAV aus sozialpolitischer und betrieblicher Sicht
Das Betriebsrentengesetz (BetrAVG) verstehen
- Struktur und zentrale Begriffe im BetrAVG
- Schutzrechte der Arbeitnehmer (Insolvenzsicherung, Informationspflichten)
Zusagearten der bAV – Unterschiede und Praxisrelevanz
- Leistungszusage (LZ)
- Beitragsorientierte Leistungszusage (boLZ)
- Beitragszusage mit Mindestleistung (BZML)
- Reine Beitragszusage (rBZ – nur im Sozialpartnermodell)
Die fünf Durchführungswege im Detail
- Direktzusage (DZ)
- Unterstützungskasse (UK)
- Direktversicherung (DV)
- Pensionskasse (PK)
- Pensionsfonds (PF)
Beteiligungsrechte des Betriebsrats bei der bAV
- Mitbestimmung bei Sozialeinrichtungen (§ 87 Abs. 1 Nr. 8 BetrVG)
- Mitbestimmung bei Entgeltumwandlung (§ 87 Abs. 1 Nr. 10 BetrVG)
- Beteiligung bei Einführung, Änderung und Auswahl von Durchführungswegen
Rechtsprechung und Grundsätze zur Gleichbehandlung
- Differenzierungsverbote (z. B. nach Status, Alter, Geschlecht)
- Gleichbehandlungsgrundsatz und Tarifvorrang
Prüfung und Gestaltung einer Versorgungsordnung
- Inhaltliche Mindestanforderungen
- Wahlrechte, Informationspflichten, Dokumentation
- Beispielhafte Prüfcheckliste für Gremien
Reformen durch das 2. Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG II)
- Ziele und Kerninhalte der Reform
- Erweiterte Fördermöglichkeiten für Geringverdiener
- Verpflichtender Arbeitgeberzuschuss bei Entgeltumwandlung
Opting-Out-Modelle und ihre Bewertung
- Was ist ein Opting-Out-Modell?
- Vorteile und Risiken für Beschäftigte
Sozialpartnermodell (SPM) und die Reine Beitragszusage
- Reine Beitragszusage: Paradigmenwechsel ohne Leistungsgarantie
- Tarifbindung und Rolle der Sozialpartner
- Kritische Einordnung aus Sicht des Betriebsrats
Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats – auch ohne Tarifbindung
- Strategien für Gremien in tariflosen Betrieben
- Nutzung von Initiativrechten zur Einführung einer bAV
Kenntnisse nach Abschluss des Seminars:
- Rechtliche und systematischen Grundlagen der bAV
- Zusagearten und Durchführungswege kennen und unterscheiden
- Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats – Handlungsmöglichkeiten nutzen
- Versorgungsordnungen prüfen und neue Regelungen als Gremium mitgestalten
- Überblick über gesetzliche Reformen und neue Modelle (Opting-Out und Sozialpartnermodell)
Verfügbarkeit
| mit Kollegenrabatt | ab 1590,- € | |
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1. Teilnehmer
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1690,- €
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2. Teilnehmer
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1640,- €
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Weitere Teilnehmer
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1590,- €
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| Seminargebühren zzgl. Hotelkosten und MwSt. | ||
| Weitere Teilnehmer können im Warenkorb hinzugefügt werden | ||
| Hotel Rodderhof | ||
|
Oberhutstraße 48, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
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Vollpensionspauschale, mit Übernachtung (VP)
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186,95 €
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Tagungspauschale mit Abendessen, ohne Übernachtung (TPAE)
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119,42 €
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Tagungspauschale ohne Abendessen, ohne Übernachtung (TP)
|
89,89 €
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pro Person und Nacht zzgl. MwSt.
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§ 179 Abs. 4 S. 3 SGB IX
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- Vertrauensperson der Schwerbehinderten und ihre Stellvertreter
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