Professioneller Umgang mit Gewalt im Berufsalltag

Sicher handeln – souverän bleiben

Kennung
4934/2026
Dauer
Montag bis Freitag
Standort
Willingen
Teilnehmer
Max. ca. 18 Teilnehmer

Ob in Pflegeeinrichtungen, im öffentlichen Dienst oder im Rettungsdienst – Mitarbeitende begegnen zunehmend aggressivem Verhalten, Bedrohungen und sogar körperlicher Gewalt. Solche Situationen fordern nicht nur professionelles Handeln, sondern belasten auch die psychische Gesundheit. Wer tagtäglich mit Menschen arbeitet, braucht deshalb neben fachlicher Kompetenz auch Werkzeuge für Selbstschutz, Deeskalation und Nachsorge. 

Dieses Seminar vermittelt fundiertes Wissen über die Entstehung und Dynamik von Aggression und Gewalt – und gibt praxisnahe Strategien an die Hand, wie in kritischen Situationen souverän, deeskalierend und zugleich selbstfürsorglich agiert werden kann. Ziel ist es, die eigene Sicherheit zu stärken, professionelle Handlungsfähigkeit zu bewahren und ein nachhaltiges Verständnis für Gewaltprävention im beruflichen Kontext zu entwickeln. 

Entstehung und Funktion von Aggression und Gewalt

  • Hintergründe zur Entstehung von Aggression 
  • Motive und psychodynamische Grundlagen aggressiven Verhaltens 
  • Funktion von Aggression und Gewalt auf die psychische Gesundheit 

Früherkennung und Deutung bedrohlicher Situationen

  • Eskalationsdynamik verstehen 
  • Körpersprache und nonverbale Signale richtig deuten 
  • Verbale Frühwarnzeichen erkennen 

Stress, Angst und Selbstschutz

  • Eigene Angst und Stress als Warnsysteme verstehen 
  • Umgang mit Stressreaktionen: psychologisch & körperlich 
  • Grundprinzipien der Eigensicherung (Theorie & Übungen) 

Kommunikative Kompetenz und Deeskalation

  • Was bedeutet Deeskalation? 
  • Kommunikation in Stresssituationen: klare Sprache, aktives Zuhören 
  • Deeskalationstechniken gezielt anwenden 

Eigene Grenzen und Ressourcen erkennen

  • Selbstreflexion: persönliche Grenzen und Trigger 
  • Stärkung des eigenen Sicherheitsgefühls 
  • Ressourcenarbeit: Was hilft mir in Krisensituationen? 

Nach Gewalt – Umgang mit psychischen Folgen

  • Posttraumatische Belastung und Stresssymptome erkennen 
  • Möglichkeiten der Verarbeitung und Stabilisierung 
  • Unterstützungsangebote und Selbstfürsorge 
  • Interne und externe Nachsorge-Strukturen 

Betriebliche Möglichkeiten der Gewaltprävention  

  • Ebenen eines ganzheitlichen Gewaltpräventionskonzepts 
  • Gefährdungsbeurteilung als Führungsinstrument 
  • Handlungsfelder der Prävention (Schulung, Raumgestaltung, Teamarbeit etc.) 
  • Aufbau nachhaltiger Präventionsstrukturen 
  • Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats 

Kenntnisse nach dem Seminar

  • Verstehen, warum Menschen aggressiv oder gewalttätig werden
  • Eigene Reaktionen auf Gewalt- und Bedrohungssituationen reflektieren und kontrollieren lernen
  • Praktische Strategien zur Deeskalation und zur Eigensicherung entwickeln
  • Ein ganzheitliches Verständnis für Prävention, Akutmaßnahmen und Nachsorge aufbauen
  • Die Rolle von Organisation und Führung in der Gewaltprävention erkennen
aas – Landespersonalvertretungsrecht Baden-Württemberg Seminar
Kennung
4934/2026
Dauer
Montag bis Freitag
Standort
Willingen
Teilnehmer
Max. ca. 18 Teilnehmer
Beginn
Mo. 30.11.2026
15:00
Ende
Fr. 04.12.2026
12:30

Ob in Pflegeeinrichtungen, im öffentlichen Dienst oder im Rettungsdienst – Mitarbeitende begegnen zunehmend aggressivem Verhalten, Bedrohungen und sogar körperlicher Gewalt. Solche Situationen fordern nicht nur professionelles Handeln, sondern belasten auch die psychische Gesundheit. Wer tagtäglich mit Menschen arbeitet, braucht deshalb neben fachlicher Kompetenz auch Werkzeuge für Selbstschutz, Deeskalation und Nachsorge. 

Dieses Seminar vermittelt fundiertes Wissen über die Entstehung und Dynamik von Aggression und Gewalt – und gibt praxisnahe Strategien an die Hand, wie in kritischen Situationen souverän, deeskalierend und zugleich selbstfürsorglich agiert werden kann. Ziel ist es, die eigene Sicherheit zu stärken, professionelle Handlungsfähigkeit zu bewahren und ein nachhaltiges Verständnis für Gewaltprävention im beruflichen Kontext zu entwickeln. 

Entstehung und Funktion von Aggression und Gewalt

  • Hintergründe zur Entstehung von Aggression 
  • Motive und psychodynamische Grundlagen aggressiven Verhaltens 
  • Funktion von Aggression und Gewalt auf die psychische Gesundheit 

Früherkennung und Deutung bedrohlicher Situationen

  • Eskalationsdynamik verstehen 
  • Körpersprache und nonverbale Signale richtig deuten 
  • Verbale Frühwarnzeichen erkennen 

Stress, Angst und Selbstschutz

  • Eigene Angst und Stress als Warnsysteme verstehen 
  • Umgang mit Stressreaktionen: psychologisch & körperlich 
  • Grundprinzipien der Eigensicherung (Theorie & Übungen) 

Kommunikative Kompetenz und Deeskalation

  • Was bedeutet Deeskalation? 
  • Kommunikation in Stresssituationen: klare Sprache, aktives Zuhören 
  • Deeskalationstechniken gezielt anwenden 

Eigene Grenzen und Ressourcen erkennen

  • Selbstreflexion: persönliche Grenzen und Trigger 
  • Stärkung des eigenen Sicherheitsgefühls 
  • Ressourcenarbeit: Was hilft mir in Krisensituationen? 

Nach Gewalt – Umgang mit psychischen Folgen

  • Posttraumatische Belastung und Stresssymptome erkennen 
  • Möglichkeiten der Verarbeitung und Stabilisierung 
  • Unterstützungsangebote und Selbstfürsorge 
  • Interne und externe Nachsorge-Strukturen 

Betriebliche Möglichkeiten der Gewaltprävention  

  • Ebenen eines ganzheitlichen Gewaltpräventionskonzepts 
  • Gefährdungsbeurteilung als Führungsinstrument 
  • Handlungsfelder der Prävention (Schulung, Raumgestaltung, Teamarbeit etc.) 
  • Aufbau nachhaltiger Präventionsstrukturen 
  • Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats 

Kenntnisse nach dem Seminar

  • Verstehen, warum Menschen aggressiv oder gewalttätig werden
  • Eigene Reaktionen auf Gewalt- und Bedrohungssituationen reflektieren und kontrollieren lernen
  • Praktische Strategien zur Deeskalation und zur Eigensicherung entwickeln
  • Ein ganzheitliches Verständnis für Prävention, Akutmaßnahmen und Nachsorge aufbauen
  • Die Rolle von Organisation und Führung in der Gewaltprävention erkennen
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Briloner Straße 48, 34508 Willingen
Vollpensionspauschale, mit Übernachtung (VP)
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§ Anspruchsgrundlage § 37 Abs. 6 BetrVG, § 65 Abs. 1 BetrVG
§ 179 Abs. 4 S. 3 SGB IX
§ 54 Abs. 1 i.V.m. § 46 Abs. 1 BPersVG bzw. das entsprechende LPersVG

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  • Betriebsratsmitglieder
  • Personalratsmitglieder
  • Vertrauensperson der Schwerbehinderten und ihre Stellvertreter
  • Mitglieder der Jugend- und Auszubildendenvertretung

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Verbindliche Seminaranmeldung
Ordnungsgemäße Ladung zur Betriebsratssitzung
Betriebsratsbeschluss zur Schulungsteilnahme
Mitteilung an die Geschäftsleitung zur Schulungsteilnahme
Personalräte – Unverbindliche-Seminarreservierung
Personalräte – Seminaranmeldung
Ordnungsgemäße-Ladung zur Personalratssitzung
Personalrats-Beschluss zur Schulungsteilnahme
Mitteilung an die Dienststellenleitung zur Schulungsteilnahme

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