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Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung

Datenschutz und Mitarbeiterkontrolle – Teil 2

Datenschutz im Betrieb praktisch anwenden und verankern

Seminarfakten
Dauer
Mo. 15:00 – Fr. 12:30 Uhr
Teilnehmer
ca. 18
Anspruchsgrundlage
§ 37 Abs. 6 BetrVG
§ 179 Abs. 4 S. 3 SGB IX
Preise
Ab 1290,- € mit Kollegenrabatt
1. Teilnehmer
1390,- €
2. Teilnehmer
1340,- €
weitere Teilnehmer
1290,- €
Seminargebühren zuzüglich Hotelkosten und MwSt.
Bitte Beachten

Der Besuch des Seminars „Datenschutz und Mitarbeiterkontrolle – Teil 1“ ist Voraussetzung für den Besuch dieses Seminars.

übrigens

Dieses Seminar ist Teil der Ausbildungsreihe „Fachkraft für Datenschutz (DEKRA)“. Sobald Sie die Seminare „Datenschutz und Mitarbeiterkontrolle – Teil 1 und 2“ besucht haben, können Sie das Seminar „Fachkraft für Datenschutz (DEKRA)“ besuchen und das DEKRA-Zertifikat „Fachkraft für Datenschutz“ erwerben.

Aus dem Programm
Kurz wiederholt: Basiswissen zum Datenschutz

 

Entwicklung des Datenschutzrechts in jüngster Zeit

Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) und das neue BDSG – was ändert sich? / Informationelle Selbstbestimmung/Schutz des Persönlichkeitsrechts / Deutsches und europäisches Datenschutzrecht – aktuelle Rechtsprechung

Ausgewählte Fragestellungen zum Datenschutz

Private Nutzung von Internet, E-Mail und Telefon am Arbeitsplatz / Mitarbeiterfotos und sonstige Veröffentlichungen von Mitarbeiterdaten / Interner und externer Datenschutzbeauftragter: Das muss der BR wissen / Datenüberlassung im Konzern und an externe Dienstleister

Datenschutz bei Bewerbungen, Einstellungen und im laufenden Arbeitsverhältnis

Fragen im Bewerbungsgespräch und in Personalfragebögen / Beteiligung bei Beurteilungsgrundsätzen und Auswahlrichtlinien

Datenschutz im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken

„Mitarbeiter googeln“: Recherche auf Xing, Facebook und Twitter / Kann mir wegen Facebook-Beiträgen gekündigt werden? / Welche Internetrecherchen sind zulässig?

Krankenkontrolle/Krankheitsvermeidung

Umgang mit sensiblen Daten, z. B. im Zusammenhang mit BEM / Vorzeitiges Vorlageverlangen des Attests zur Arbeitsunfähigkeit / Einsatz von Detektiven zur Kontrolle von Arbeitnehmern / Alkoholverbot sowie Alkohol- und Drogentests

Unterschätzt, aber wichtig: Datenschutz im Betriebsratsbüro

Wie sicher muss das Betriebsratsbüro sein? / Zugang zum Betriebsratsbüro und zum Betriebsrats-PC / Datenschutzgerechter Umgang mit E-Mails, Briefen, Protokollen und Akten / Kontrolle des Betriebsrats durch den Datenschutzbeauftragten?

So packt der Betriebsrat das Thema Datenschutz an

Effektive Informationsbeschaffung / Datenschutzmanagementsysteme installieren / Besprechung von Musterbetriebsvereinbarungen

Kenntnisse nach Abschluss des Seminars  
  • Aktueller Stand von Gesetzgebung und Rechtsprechung zum
    Arbeitnehmerdatenschutz
  • Datenschutz bei Bewerbungen, Einstellungen und im laufenden Arbeitsverhältnis
  • Datenschutz im Betriebsratsbüro
  • Effektive Vorgehensweise des Betriebsrats bei Datenschutzthemen
Zu empfehlen für 

Betriebsratsmitglieder, insbesondere IT-Ausschussmitglieder, Vertrauensperson der Schwerbehinderten und ihr Stellvertreter
 

Termine und Hotelinfos

Termin
Ort
Kennung
04.11. - 08.11.2019
Preise öffnen/schließen
4514 / 2019
17.02. - 21.02.2020
Preise öffnen/schließen
0807 / 2020
15.06. - 19.06.2020
Preise öffnen/schließen
2515 / 2020
19.10. - 23.10.2020
Preise öffnen/schließen
4316 / 2020
07.12. - 11.12.2020
Preise öffnen/schließen
5012 / 2020

Gesetzliche Änderungen beim Beschäftigtendatenschutz – Der neue § 26 BDSG im Überblick

Datenverarbeitung muss erforderlich sein

§ 26 Abs. 1 Satz 1 BDSG-neu erlaubt das Verarbeiten personenbezogener Daten von Beschäftigten, sofern dies für Zwecke der Begründung, Durchführung und Beendigung des  Beschäftigungsverhältnisses nötig ist. Dafür ist eine  Verhältnismäßigkeitsprüfung
erforderlich (vgl. BAG, Urteil vom 20.06.2013 – 2 AZR 546/12).

Einwilligung erforderlich

Das Erheben von Daten ist verboten, es sei denn, der Arbeitgeber hat dafür eine Erlaubnis. Die Einwilligung bedarf der Schriftform. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den Beschäftigten schriftlich über den Zweck der Datenverarbeitung
und über sein Widerrufsrecht aufzuklären.

Datenverarbeitung zur Aufdeckung von Straftaten

§ 26 Abs. 1 Satz 2 BDSG-neu erlaubt die  Verarbeitung personenbezogener Daten für Zwecke der Aufdeckung von Straftaten im  Beschäftigungsverhältnis. Auch hier ist eine Abwägung zwischen dem Aufklärungsinteresse des Arbeitgebers und dem Recht der Beschäftigten auf den Schutz ihrer personenbezogenen Daten maßgeblich.

Verarbeitung sensibler Daten

Nach § 26 Abs. 3 Satz 1 BDSG-neu ist die  Verarbeitung sensibler Daten, wie z. B.  Gesundheitsdaten, für Zwecke des  Beschäftigungsverhältnisses zulässig, soweit sie zur Ausübung von Rechten oder zur Erfüllung rechtlicher Pflichten aus dem Arbeitsrecht, dem Recht der sozialen Sicherheit und des Sozialschutzes erforderlich ist. Außerdem müssen gesonderte Schutzmaßnahmen wie zum Beispiel die Pseudonymisierung oder Verschlüsselung ergriffen werden.

Datenverarbeitung aufgrund von BV

Auch Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträge können gem. § 26 Abs. 4 BDSG-neu die Verarbeitung von Beschäftigtendaten erlauben. Diese
müssen jedoch nach Art. 88 Abs. 2 DSGVO angemessene und besondere Maßnahmen zur Wahrung der menschlichen Würde, der berechtigten Interessen und der Grundrechte der betroffenen Person umfassen. Bestehende Betriebsvereinbarungen sind dahingehend zu überprüfen, ob sie den Anforderungen der DSGVO entsprechen.

Datenverarbeitung zur Erfüllung der Rechte und Pflichten des BR

Das in § 26 Abs. 1 BDSG-neu verankerte  datenschutzrechtliche Erforderlichkeitsprinzip bindet sowohl den Arbeitgeber bei  Zusammenstellung und Weitergabe von Beschäftigtendaten an den Betriebsrat als auch den Betriebsrat selbst bei der weiteren Verarbeitung der überlassenen   personenbezogenen Daten.

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