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Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung

Gesunde Arbeit - die Arbeitsbedingungen kommen auf den Prüfstand

Seminarfakten
Dauer
Mo. 15:00 – Fr. 12:30 Uhr
Teilnehmer
ca. 16
Anspruchsgrundlage
§ 37 Abs. 6 BetrVG
§ 179 Abs. 4 S. 3 SGB IX
Preise
Ab 1190,- € mit Kollegenrabatt
1. Teilnehmer
1390,- €
2. Teilnehmer
1290,- €
weitere Teilnehmer
1190,- €
Seminargebühren zuzüglich Hotelkosten und MwSt.
Aus dem Programm
Arbeit und Gesundheit

Überblick über die Entwicklung des Gesundheitsschutzes: Von der Unfallverhütung bis zur Prävention bei psychischen Belastungen / Die (gesetzliche) Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung auch bei psychischen Belastungen / Wie alles zusammenhängt: psychische Belastungen, Stress und Burnout / BR-Arbeit im Fokus: Mit dem Arbeitgeber, der Fachkraft für Arbeitssicherheit und dem Betriebsarzt die Handlungsempfehlungen erfolgreich umsetzen

Gesundheitsressourcen als Schlüssel zur Prävention

Was Gesundheitsressourcen sind / Wissenschaftliche Einstufung von Gesundheitsressourcen / Arbeitsbedingte, soziale und persönliche Ressourcen

Erkennen und Beurteilen von psychischen Belastungen

Psychische Belastungen und ihre Beanspruchungsfolgen / Verfahren zur Messung von Belastungs- und Beanspruchungsfolgen / Einführung und Vertiefung in die psychischen Risiken als Gesamtbilanz aus Arbeit und Gesundheit

Arbeitspsychologische Beurteilung der psychischen Belastungen

Mögliche Form psychischer Risiken und deren Faktoren / Tipps zur Realisierung geeigneter Präventionsmaßnahmen / Mögliche Beurteilungsmethoden und deren Bewertungsaspekte in Bezug auf die psychische Gesundheit durch Beobachter und Selbsttest

Ausblick „Ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement“

Betriebliche Umsetzung von präventiven Gesundheitsmaßnahmen / Mitarbeiterbefragung als Startpunkt für ganzheitliches Gesundheitsmanagement / Projekt „Aufbau einer Gesundheitskultur“ im Unternehmen

Kenntnisse nach Abschluss des Seminars  
  • Rechte und Pflichten des BR bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen
  • Auswahl der empfohlenen Verfahren zur Erfassung psychischer Belastungen
  • Mitwirkung bei der Datenerfassung zur Ermittlung psychischer Fehlbelastungen
  • Erweiterung und Verbesserung des Erfahrungshorizonts
Zu empfehlen für 

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensperson der Schwerbehinderten und ihr Stellvertreter, Personalratsmitglieder, Arbeitsschutzausschussmitglieder

Termine und Hotelinfos

Termin
Ort
Kennung
01.04. - 05.04.2019
Preise öffnen/schließen
1422 / 2019
05.08. - 09.08.2019
Preise öffnen/schließen
3208 / 2019
14.10. - 18.10.2019
Preise öffnen/schließen
4221 / 2019

Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen

Die Gefährdungsbeurteilung ist ein Verfahren zur Bestandsaufnahme, um die Gefährdungen im Betrieb zu ermitteln, zu dokumentieren und wirksame Gegenmaßnahmen festzulegen.

Das Prinzip der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung:

Nicht die Mitarbeiter, sondern die Arbeitsbedingungen kommen auf den Prüfstand!

Was sind psychische Belastungen?

Bei jeder Arbeit gibt es Herausforderungen. Sie sind Teil des Arbeitslebens. Meist können diese Herausforderungen gut
gemeistert werden, weil es ausreichend Ressourcen gibt.

Was wird überprüft?

  • Arbeitsinhalte und Arbeitsaufgabe
  • Arbeitsorganisation
  • Soziale Beziehungen
  • Arbeitsumgebung

Aber wie geht man in der Praxis konkret vor? Das Gesetz macht keine genauen Vorgaben. Hier haben die Beteiligten einen großen Spielraum, wie die Gefährdungsbeurteilung konkret angepackt werden kann. Im ersten Schritt wird entschieden, mit welchen Personen die  Gefährdungsbeurteilung durchgeführt wird. Mitmachen sollten Mitarbeiter, der Betriebsrat und Fachleute. Ein Grundwissen über psychische Gefährdungen ist auf jeden Fall wichtig.

Praktisch bewährt haben sich drei Vorgehensweisen:

  • Psychische Belastungen können in einem Workshop erfasst und beurteilt werden. Das hat den Vorteil, dass für die Probleme gleich Lösungen erarbeitet werden können.
  • In größeren Betrieben kommt eine schriftliche Mitarbeiterbefragung in Betracht. So schafft man sich einen Überblick über die Gefährdungen und alle Beschäftigten werden einbezogen.
  • Qualifizierte Beobachter machen sich vor Ort ein Bild. Dies ist das sog. Beobachtungsinterview. Sie tun das durch Beobachtung der Mitarbeiter und Gespräche mit den Beschäftigten.

Für welchen Weg man sich entscheidet, hängt von dem jeweiligen Betrieb ab. Eine Universallösung gibt es nicht. Haben die Beteiligten Schwachstellen erkannt, werden Ideen entwickelt, die Arbeitssituation zu verbessern. Dann probiert man an einzelnen Arbeitsplätzen die Verbesserungsvorschläge aus und überprüft, ob sich der Vorschlag bewährt hat und ob er an anderen Arbeitsplätzen übernommen werden soll.

Seminar
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