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§9 - Zahl der Betriebsratsmitglieder *)

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Der Betriebsrat besteht in Betrieben mit in der Regel
5 bis 20 wahlberechtigten Arbeitnehmern aus einer Person,
21 bis 50 wahlberechtigten Arbeitnehmern aus 3 Mitgliedern,
51 wahlberechtigten Arbeitnehmern
bis 100 Arbeitnehmern aus 5 Mitgliedern,
101 bis 200 Arbeitnehmern aus 7 Mitgliedern,
201 bis 400 Arbeitnehmern aus 9 Mitgliedern,
401 bis 700 Arbeitnehmern aus 11 Mitgliedern,
701 bis 1.000 Arbeitnehmern aus 13 Mitgliedern,
1.001 bis 1.500 Arbeitnehmern aus 15 Mitgliedern,
1.501 bis 2.000 Arbeitnehmern aus 17 Mitgliedern,
2.001 bis 2.500 Arbeitnehmern aus 19 Mitgliedern,
2.501 bis 3.000 Arbeitnehmern aus 21 Mitgliedern,
3.001 bis 3.500 Arbeitnehmern aus 23 Mitgliedern,
3.501 bis 4.000 Arbeitnehmern aus 25 Mitgliedern,
4.001 bis 4.500 Arbeitnehmern aus 27 Mitgliedern,
4.501 bis 5.000 Arbeitnehmern aus 29 Mitgliedern,
5.001 bis 6.000 Arbeitnehmern aus 31 Mitgliedern,
6.001 bis 7.000 Arbeitnehmern aus 33 Mitgliedern,
7.001 bis 9.000 Arbeitnehmern aus 35 Mitgliedern.
In Betrieben mit mehr als 9.000 Arbeitnehmern erhöht sich die Zahl der Mitglieder des Betriebsrats für je angefangene weitere 3.000 Arbeitnehmer um 2 Mitglieder.
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Gemäß Artikel 14 Satz 2 des Gesetzes zur Reform des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVerf-Reformgesetz) vom 23. Juli 2001 (BGBl. I S. 1852) gilt § 9 (Artikel 1 Nr. 8 des BetrVerf-Reformgesetzes) für im Zeitpunkt des Inkrafttretens bestehende Betriebsräte erst bei deren Neuwahl.

Kommentar zu §9

Zahl der Betriebsratsmitglieder

§ 9 BetrVG - Absatz 1

Wie viele Betriebsratsmitglieder zu wählen sind, richtet sich nach der Zahl der im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer und ist in einer Tabelle im § 9 BetrVG dargestellt. Während in kleineren Betrieben von wahlberechtigten Arbeitnehmern (siehe § 7 BetrVG) auszugehen ist, werden in größeren Betrieben alle Arbeitnehmer mitgezählt – also auch die nicht wahlberechtigten; z.B. Jugendliche. Die Zahl der zu wählenden Betriebsratsmitglieder ist immer ungerade (z.B. 1, 3, 5, 7 usw. Mitglieder) Entscheidend bei der Frage der Anzahl der Arbeitnehmer, ist immer von „in der Regel beschäftigten“ Arbeitnehmern auszugehen. Kurzzeitige Schwankungen werden nicht berücksichtigt. Nach § 14 Abs. 2 AÜG ist auch die Anzahl der Leih-Arbeitnehmer zu berücksichtigen, die durchschnittlich länger als 6 Monate beschäftigt wurden/werden.

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